T-Online-ADSL-FAQ 


- Inhaltsverzeichnis -



(1) Grundsätzliches zu DSL-Techniken 

   (1.1) Was bedeutet ADSL eigentlich?
   (1.2) Was ist der Unterschied zwischen ADSL und T-DSL bzw. T-ISDNdsl?
   (1.3) Ich benötige eigentliche keine zweite Telefonleitung. Warum
         gibt es den ADSL-Anschluss nur in Verbindung mit ISDN? 
   (1.4) Wie schnell ist ADSL?
   (1.5) Ich habe gehört, dass ADSL schneller sein könnte als 768/128
         KBit/s. Warum bieten die Telekom bzw. T-Online nicht auch
         höhere Raten an?
   (1.6) Es gibt noch schnellere Übertragungsstandards wie etwa HDSL und
         VDSL. Ist ADSL nicht eigentlich schon veraltet?
   (1.7) Wieso gibt es bei ADSL für T-Online eine "Einwahl"? Ist ADSL
         nicht eher mit einer Standleitung vergleichbar?
   (1.8) Wer braucht überhaupt einen so schnellen Internetzugang?
   (1.9) Kann ich auch ohne einen T-DSL-Anschluss in den Genuss der
         Tarife "speed 50" oder "speed 100" kommen?


(2) Verfügbarkeit, Kosten und Installation von T-ISDNdsl 
   (2.1) Was würde denn ein ADSL-Anschluss für T-Online kosten?
   (2.2) Ich bin an einem ADSL-Anschluss interessiert. Welche
         Voraussetzungen muss ich dazu erfüllen?
   (2.3) ADSL? Muss ich haben! Wo kann ich mich anmelden?
   (2.4) Nach Auskunft der Telekom gibt es bei uns noch kein ADSL. Wann
         kann ich damit rechnen, einen solchen Anschluss erhalten zu
         können?
   (2.5) Ich bin kein Windows-Nutzer, kann ich dann ADSL überhaupt nicht
         nutzen?
   (2.6) Welche Änderungsarbeiten sind vorzunehmen, um einen ADSL-
         Anschluss einzurichten?
   (2.7) Kann der ADSL-Zugang den Telefonanschluss ersetzen?


(3) Anschluss und Nutzung des ADSL-Zuganges
   (3.1) Der ADSL-Anschluss ist da, wie kann ich diesen jetzt nutzen?
   (3.2) Was muss ich nach Einrichtung des ADSL-Anschlusses beachten in
         Bezug auf Änderungen bei den Telefoniediensten und beispiels-
         weise T-Online?
   (3.3) Wie läuft die Verbindung zu T-Online über ADSL technisch ab?
   (3.4) Kann ich auch per DFÜ-Netzwerk zu T-Online verbinden oder muss
         es unbedingt die T-Online-Software sein?
   (3.5) Kann ich meine derzeitige eMail-Adresse beibehalten? Wie schaut
         es mit Onlinebanking und den anderen T-Online-Diensten aus?
   (3.6) Kann ich den herkömmlichen Zugang über ISDN oder Modem auch
         als "speed"-Kunde noch benutzen?
   (3.7) Kann ich Onlinestunden nachkaufen, wenn ich mein Kontingent
         verbraucht habe?
   (3.8) Wo finde ich im Internet breitbandige Inhalte und Anwendungen,
         die ich jetzt mit meinem schnellen Internetzugang nutzen kann?
   (3.9) Ich habe Probleme mit dem Erstzugang über den ADSL-Zugang.
         Verfallen meine Onlinestunden jetzt?
  (3.10) Kann ich auch mit anderen Zugangsdaten als der, die meinem
         "speed"-Tarif zugeordnet sind, den schnellen Internet-Zugang
         nutzen?
  (3.11) Ist ein Mehrfach-Login, z.B. mit verschiedenen Mitbenutzern,
         über den ADSL-Zugang möglich?
  (3.12) Kann ich den T-ISDNdsl-Anschluss auch für andere Verbindungen
         verwenden, beispielsweise zu Mailboxen o.ä.?


(4) Wechselwirkungen, Einschränkungen, bekannte Probleme?

   (4.1) Wird das Telefonieren oder Faxen oder die Datenübertragung via
         ISDN durch Frequenzüberlagerungen o.ä. beeinflusst?
   (4.2) Bei geladenem WinPoET-Treiber habe ich Probleme mit meinen
         ISDN-Verbindungen unter Windows NT: Diese kann ich nur be-
         nutzen, wenn ich zuvor WinPoET beendet habe. Woran liegt das?
   (4.3) Warum darf ich den NTBBA nicht ausschalten, wenn ich den Zugang
         nicht benutze? Schließlich muss ich doch den Strom dafür
         bezahlen.
   (4.4) Warum synchronisiert sich der NTBBA ("ADSL-Modem") bei einem
         Reset nicht, obwohl alle Kabel korrekt verbunden sind?
   (4.5) Warum wird beim ADSL-Zugang zu T-Online keine IP-Header-
         Komprimierung unterstützt?
   (4.6) Bei meinem ADSL-Anschluss treten recht häufig kurze Aussetzer
         bei der Datenübertragung auf. Je schneller die Gegenstelle die
         Daten überträgt, desto häufiger treten diese Aussetzer auf. Was
         ist der Grund und kann ich etwas dagegen tun?
   (4.7) Ich habe Probleme mit meinem schnellen Internetzugang. Wer
         behebt diese?
  
(5) Wie bringe ich ein LAN mit T-Online-"speed" ans Netz?
   (5.1) Ich habe bereits ein Ethernet im Betrieb (Karte, Hub u.a.m.)
         Wie verträgt sich das mit dem T-DSL-Anschluss, der auch via
         Ethernet-Karte funktioniert?
   (5.2) Kann der T-DSL-Anschluss direkt an einen Hub oder Switch ange-
         schlossen werden und erhält dann eine Adresse innerhalb des
         Netzes?
   (5.3) Wenn ich den NTBBA an den Hub oder Switch anschließe, ist dann
         nicht der gesamte Verkehr im LAN bis hin zum Breitband-PoP der
         Telekom sichtbar?
   (5.4) Ich möchte mehrere PCs mit einem Server vernetzen - der Server
         soll via ADSL ins Netz routen. Jeder PC soll unabhängig von den
         anderen reinkönnen, so auch alle gleichzeitig. Was muß ich tun?
   (5.5) Welche Einstellungen müsste ich auf dem Rechner mit der zweiten
         Netzwerkkarte für eine Verbindung zu T-ISDNdsl über das Win-
         dows-DFÜ-Netzwerk vornehmen? Gibt es eine Art "Checkliste"?
   (5.6) Die Durchsatzraten sind bei meinem ADSL-Zugang sehr gering
         Woran kann das liegen?  ( -> MTU)
   (5.7) Bei meinem ADSL-Anschluss treten häufig lange Aussetzer bei der
         Datenübertragung auf, typischerweise minütlich bis zu 30 Sekun-
         den. Dadurch habe ich letztendlich im Durchschnitt kaum höhere
         Übertragungsraten als bei einem ISDN-Anschluss. Was kann hier
         die Ursache sein? (Auch: Beispielkonf. Windows-LAN mit SyGate)






(1) Grundsätzliches zu DSL-Techniken  zum Seitenanfang


(1.1) Was bedeutet ADSL eigentlich?

      ADSL steht für "Asymmetric Digital Subscriber Line". Asymmetrisch
deshalb, weil sich die Bandbreite zum Hochladen ("Upstream" oder auch
"Hinkanal") und die zum Herunterladen ("Downstream" oder auch
"Rückkanal") unterscheiden. Dabei wird dem Downstream eine wesentlich
höhere Bandbreite zugewiesen, denn es entspricht der Regel, dass der
Benutzer wesentlich mehr herunterlädt als er hochlädt. Würde beide
Kanälen die gleiche Bandbreite zugewiesen werden, spräche man von SDSL.
Neben ADSL sind noch weitere DSL-Techniken in der Entwicklung, wie
beispielsweise HDSL und VDSL.

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(1.2) Was ist der Unterschied zwischen ADSL und T-DSL bzw. T-ISDNdsl?

      T-DSL ist der Produktname der Deutschen Telekom AG für ihre DSL-
Dienstleistungen und -Produkte. Wenn wir bei T-Online von T-DSL oder
ADSL sprechen, ist i.d.R. das gleiche gemeint, denn derzeit gibt es eine
ADSL-Variante zum Anschluss an T-Online, diese stammt von der Deutschen
Telekom AG und heißt T-ISDNdsl.

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(1.3) Ich benötige eigentliche keine zweite Telefonleitung. Warum gibt
      es den ADSL-Anschluss nur in Verbindung mit ISDN? 

      Einen technischen Grund dafür gibt es eigentlich nicht, denn ADSL
würde auch mit analogen Telefonanschlüssen funktionieren. Allerdings
würde dies seitens des Anbieters (also der Deutschen Telekom) genau die
gleichen Geräte (BBAE und dessen Gegenstück in der Vermittlungsstelle)
und Resourcen erforderlich machen wie bei T-ISDN dsl. Dann könnte aber
aus wirtschaftlichen Gründen der Preis für die Einrichtung und der
monatliche Grundpreis für die Nutzung kaum niedriger angesetzt werden.
Wenn der Kunde aber nichts sparen kann, wird er sicher immer die bessere
Variante wählen, so dass das Angebot eines Anschlusses nur mit POTS und
ADSL schon aus Gründen der Vernunft obsolet ist.

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(1.4) Wie schnell ist ADSL?

      Für den T-Online-Anschluss sind der Downstream auf 768 Kbit/s (das
entspricht ca. 93,6 KByte/s maximal) und der Upstream auf 128 Kbit/s
(das entspricht ca. 15,6 KByte/s maximal) festgelegt. Empfangsseitig
entspricht dies der zwölffachen und sendeseitig der zweifachen ISDN-
Geschwindigkeit. Natürlich darf man nicht erwarten, diese physikalischen
Obergrenzen jederzeit auch ausschöpfen zu können, denn im Internet gibt
es keine exklusiven Verbindungen, wo jeder seine eigene Leitung hat, wie
etwa bei der Nutzung von Mailboxen. Server, die nur mit einer 64-KBit-
Standleitung am Internet hängen, können natürlich auch nicht mehr
liefern als 64 KBit/s. Wenn zwei oder drei Nutzer gleichzeitig darauf
zugreifen, würde die Durchsatzrate noch sinken. Natürlich gibt es auch
Server, die wesentlich besser angebunden sind, dort wird man dann auch
höhere Raten erreichen als etwa bei ISDN-Verbindungen. Zusätzlich werden
mit zunehmender Verbreitung der ADSL-Anschlüsse auch spezielle,
breitbandige Angebote entstehen, die dann nur noch mit ADSL sinnvoll
nutzbar sind. Im ADSL-Showcase von T-Online unter dem URL
<http://www.t-online.de/speed/> finden Sie bereits einige Beispiele und
weitere Informationen dazu.

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(1.5) Ich habe gehört, dass ADSL schneller sein könnte als 768/128
      KBit/s. Warum bieten die Telekom bzw. T-Online nicht auch höhere
      Raten an?

      Die mögliche Geschwindigkeit hängt vor allem von der Entfernung
des Kundenanschlusses zur nächsten Vermittlungsstelle der Telekom ab.
Bei sehr geringen Entfernungen (< 1 km) wäre ein Downstream von bis zu 8
MBit/s zu erreichen. Bis zu 2 km Entfernung sind 6 MBit/s für den
Downstream erreichbar, bei 3 km sind es dann noch 4 MBit/s und schließ-
lich bei bis zu 4 km noch 2 Mbit/s. Ist die Entfernung zur Vermittlungs-
stelle größer als 4 km, ist eine ADSL-Anbindung nicht mehr möglich,
davon sind ca. 10% der deutschen Telefonanschlüsse betroffen. Bis zu 6
MBit/s für den Downstream bzw. 576 KBit/s für den Upstream bietet die
Deutsche Telekom AG für Geschäftskunden an, allerdings kosten diese
Anschlüsse dann auch erheblich mehr, als der auf 768/128 KBit/s
eingeschränkte Privatkundenanschluss: Dessen Nutzung ist ab einer
gewissen Onlinezeit pro Monat sogar preislich attraktiver als die
herkömmliche Nutzung T-Onlines per Modem oder ISDN. (Im Gegensatz dazu
beginnt der monatliche Grundpreis bei T-Interconnect-DSL bei etwa 320
DM/Monat und geht hinauf bis zu 960 DM/Monat, jeweils ohne
Bereitstellungskosten und zusätzlich mit einem volumenorientierten
Berechnung der Nutzung)

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(1.6) Es gibt noch schnellere Übertragungsstandards wie etwa HDSL und
      VDSL. Ist ADSL nicht eigentlich schon veraltet?

      HDSL überbrückt nur Entfernungen bis zu maximal 650 Meter und ist
damit für öffentliche Telefonnetze nicht geeignet, sondern eher ein
Übertragungsstandard für Firmennetzwerke. Gegen VDSL sprechen drei
Gründe, zum einen haben dieser Standard und die dafür notwendigen Gerät-
schaften noch nicht die Serienreife erlangt, zum zweiten kann man als
Privatkunde wenig damit anfangen, wenn man eine zwölfspurige Auffahrt
auf eine sechsspurige Autobahn hat, und zuletzt können auch hiermit nur
Entfernungen unter 2 km überbrückt werden.

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(1.7) Wieso gibt es bei ADSL für T-Online eine "Einwahl"? Ist ADSL nicht
      eher mit einer Standleitung vergleichbar?

      Ein Verbindungsaufbau zu T-Online wird durch einen speziellen
Treiber (PPPoE) realisiert. Erst dadurch werden Sie identifiziert und
bekommen eine dynamische IP-Nummer für die Sitzung zugewiesen. Eine
Standleitungsverbindung würde zum einen eine feste IP-Nummer pro Kunde
notwendig machen, was wegen des sehr beschränkten Vorrates an IP-Nummern
zu "Privatkundenpreisen" nicht machbar wäre. Der Zugang zu T-Online ist
auf die zeitliche Nutzung ausgelegt. Auch andere Provider implementieren
PPPoE, um die Adressierung mit statischen IPs oder DHCP-Systeme zu er-
setzen, die Authentifizierung, Billing oder die Differenzierung von
Diensten nicht unterstützen. Ein weiterer Grund für PPPoE ist die
Erfordernis, dass die Telekom dank Festlegungen der RegTP unseren
Mitbewerbern die gleichen Möglichkeiten zur ADSL-Nutzung einräumen muss
wie T-Online. Dies ist in sinnvoller Weise nur mit PPPoE möglich.

ADSL auf Standleitungen bietet die Deutsche Telekom AG ebenfalls an,
hier dann auch mit höheren Übertragungsraten. Diese Leitungen dienen zur
Verbindung beispielsweise zu T-ATM oder T-Interconnect, nicht jedoch zu
T-Online. Diese Leitungen werden dann auch nach Transfervolumen
abgerechnet. Weitere Informationen zu diesem Geschäftskundenangebot
finden Sie unter dem URL <http://www.telekom.de/angebot/bba/index.htm>

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(1.8) Wer braucht überhaupt einen so schnellen Internetzugang?

      Der schnelle Internetzugang ist für alle diejenigen interessant,
die beruflich oder privat oft online sind und die folgenden
Erfordernisse haben:

 - umfangreiche Downloads
 - blitzschneller Seitenaufbau erforderlich
 - intensiv Teleworking, Telelearning oder Videoanwendungen
 - Freiberufler oder kleine mittelständische Unternehmen, die
   ihre Geschäftstätigkeiten stärker im Internet abwickeln möchten.

Generell lässt sich festhalten, dass sich der ADSL-Anschluss für jeden
lohnt, der über die normalen Verbindungen monatlich annähernd 50 Stunden
oder mehr online ist, da die T-Online-Nutzung via ADSL in diesem Falle
sogar etwas günstiger wäre als der herkömmliche ISDN- oder Modem-Zugang.
Der Geschwindigkeitszuwachs wäre in diesem Falle ein sicher sehr
willkommener Nebeneffekt.

Es sei jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der ADSL-Zugang zu
T-Online keine niedrigeren Antwortzeiten ("Pings") zur Folge hat als
etwa ein ISDN-Anschluss. Insbesondere für Onlinespiele, die einen
niedrigen Ping erfordern, bietet dieser neue Zugang daher keinen
Vorteil. Laut den Erfahrungen einiger Teilnehmer kann der "Ping" sogar
etwas schlechter als bei ISDN-Anbindung sein: Da T-ISDNdsl mit einer
wesentlich höheren Bandbreite als T-ISDN arbeitet, werden weitergehende
Maßnahmen zur Fehlerkorrektur eingesetzt. Diese Verfahren sorgen für
einen einwandfreien Datentransfer, auch bei eventuell auftretenden
Störimpulsen. Die Übertragungsrate von T-ISDN dsl mit 768 Kbit/s
Download und 128 Kbit/s Upload bleiben hiervon unberührt.

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(1.9) Kann ich auch ohne einen T-DSL-Anschluss in den Genuss der Tarife
      "speed 50" oder "speed 100" kommen?

      Nein, eigens für den T-DSL-Anschluss bietet T-Online die Tarife
"speed 50" und "speed 100" an. T-Online stellt die Tarife "speed" nur
für den schnellen Internetzugang via T-DSL zur Verfügung. Die Tarife
"speed" sind ausschließlich auf diesen breitbandigen Internetzugang
zugeschnitten. Ein Beispiel: Wenn Sie ein Auto, Modell A, kaufen
möchten, der Hersteller es Ihnen aber zur Zeit nicht liefern kann,
können Sie ein anderes Auto des Herstellers, Modell B, trotzdem nicht
zum Preis von Modell A erhalten. Preise werden immer für bestimmte
Produkte gemacht und sind an diese gebunden.




(2) Verfügbarkeit, Kosten und Installation von T-ISDNdsl  zum Seitenanfang


(2.1) Was würde denn ein ADSL-Anschluss für T-Online kosten?

      Die Kosten für die Nutzung T-Onlines mit ADSL bestehen aus
verschiedenen Elementen. Zum einen müssten Sie den Anschluss von der
Deutschen Telekom AG einrichten lassen und bei ihr mieten. Danach
müssten Sie sich für eines der beiden Angebote T-Onlines entscheiden.
Die Einrichtung des Anschlusses kostet inklusive der Einrichtung des
ISDN-Anschlusses einmalig 299 DM. Dieser Betrag reduziert sich um 70 DM,
falls schon ein ISDN-Anschluss vorhanden ist. Der monatliche Grundpreis
beträgt 98 DM und umfasst die Miete für die notwendige Hardware
(ADSL-Splitter, ADSL-Modem, NTBA).

T-Online bietet seinen Kunden zwei Tarife für den ADSL-Anschluss an. Zum
einen ist es T-Online speed 50, hier kann der Kunde zum Grundpreis von
99 DM 50 Stunden pro Abrechnungsmonat T-Online nutzen. Bei T-Online
speed 100 sind es dann 100 Stunden pro Abrechnungsmonat, für die ein
Grundpreis von 149 DM zu entrichten wäre. Natürlich kann man T-Online
auch über die vereinbarte Anzahl an Onlinestunden hinaus nutzen, hierfür
gilt dann der jeweils aktuelle T-Online-Tarif, über den Sie sich entwe-
der auf der Seite <http://www.telekom.de/angebot/bba/preise/right.htm>
oder im Service-Bereich der T-Online-Homepage informieren können ab dem
URL <http://www.t-online.de/service/index/tpasvxaa.htm>.

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(2.2) Ich bin an einem ADSL-Anschluss interessiert. Welche
      Voraussetzungen muss ich dazu erfüllen?

      Zunächst zur PC-Hardware: Sie benötigen mindesten einen Pentium
133 MHz, für Full-Screen-Video aber Pentium 166 MHz. Als Arbeitsspeicher
(RAM) sind mindestens 32 MByte erforderlich (für Win NT empfehlen wir 64
MByte RAM), eine PCI-Grafikkarte mit mindestens 2 MByte Video-RAM und
True-Color-Modi, mindestens 20 MByte freier Festplattenspeicher und zum
Anschluss an das ADSL-Modem (NTBBA) eine Ethernet-Netzwerkkarte.

An Software benötigen Sie Windows 95, 98 (mit mindestens MSDUN 1.3) oder
NT (mit mindestens SP3), für andere Betriebssysteme werden z.Zt. noch
keine entsprechenden Treiber von T-Online zur Verfügung gestellt. (Zu
alternativen PPPoE-Treibern siehe Abschnitt 2.5) Empfehlenswert ist ein
DirectX-Treiber für die Grafikkarte und der Netscape Communicator oder
MS Internet Explorer ab Version 4 mit PlugIns für MPEG und Real Video.
Der notwendige Treiber (WinPoET) für Windows wird von T-Online zur
Verfügung gestellt. Ein Treiber für Win 2000 ist in Vorbereitung.

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(2.3) ADSL? Muss ich haben! Wo kann ich mich anmelden?

      Zunächst einmal sollten Sie herausbekommen, ob und ggf. wann Ihnen
ADSL zur Verfügung stehen wird. Danach können Sie sich entweder als
Interessent vormerken lassen oder direkt anmelden. Die notwendigen
Informationen und das Anmeldeformular finden Sie im Service-Bereich der
T-Online-Homepage ab dem URL
<http://www.t-online.de/service/index/adssvxaa.htm>

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(2.4) Nach Auskunft der Telekom gibt es bei uns noch kein ADSL. Wann
      kann ich damit rechnen, einen solchen Anschluss erhalten zu
      können?

      Derzeit können Sie T-Online speed und T-ISDN dsl bereits in 58
Städten nutzen. Bis zum Jahresende wird T-DSL in über 200 Ortsnetzen zur
Verfügung stehen. Die weitere Einführung folgt einem sukzessiven Ausbau-
plan mit regionalen, nachfrageorientierten Schwerpunkten, so daß bis
etwa 2003 mit einer weitestgehenden Versorgung der Kerngebiete zu
rechnen ist. Etwas detailliertere Informationen zur Ausbau-Planung
erfahren Sie unter folgendem URL:
<http://www.telekom.de/angebot/bba/ausbau/index.htm>

Beachten Sie aber bitte, dass das Angebot in den angegebenen Ortsnetzen
nicht immer lückenlos zur Verfügung gestellt werden kann.

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(2.5) Ich bin kein Windows-Nutzer, kann ich dann ADSL überhaupt nicht
      nutzen?

      Bis vor kurzer Zeit waren ausschließlich nur für 32bit-Windows-
Systeme PPPoE-Treiber verfügbar. Für DOS und Windows 3.x wird es wohl
nie einen solchen Treiber geben, für "lebende" Betriebssysteme ist davon
auszugehen, dass PPPoE-Treiber früher oder später zum Betriebssystem
selbst gehören werden.

OS/2: Die Firma FX-Communications, den OS/2-Anwendern meist wegen des
Diallers "Injoy" bekannt, stellt eine entsprechende Software zur
Verfügung. Weitere Infos zu diesem Thema unter dem URL
<http://www.fx.dk/firewall/pppoe.html>.

Macintosh: Der Hersteller des WinPoET iVasion bietet auch einen Treiber
für den Mac an, der - wer hätte es gedacht ;-) - "MacPoET" heißt. Unter
dem URL <http://www.ivasion.com/macpoet/macfaq.htm> gibt es dazu eine
kurze FAQ. Aus mehreren Berichten von Anwendern in der Newsgroup
t-online.zugang.adsl wissen wir, dass man diese Software unter diversen
URLs auch downloaden kann. Allerdings sind wir uns nicht sicher, ob
diese Downloads von iVasion autorisiert sind, daher möchten wir darauf
hinweisen, dass man besser eine Anfrage an den Hersteller sollte, ob man
den Treiber laden und installieren dürfe. Eine Entscheidung T-Onlines,
einen PPPoE-Treiber für den Mac selbst anzubieten, ist momentan noch
nicht gefallen.

Linux: Die Firma SuSE stellt einen entsprechenden Treiber mit
Installationsanleitung für Linux kostenlos zur Verfügung, so dass auch
Linux-Anwender den schnellen Internetzugang nutzen können. URL:
<http://www.suse.de/>, direkt zum Treiber:
<ftp://ftp.suse.com/pub/projects/T-DSL>

Windows 2000: T-Online wird sehr wahrscheinlich demnächst einen eigens
in Auftrag gegebenen PPPoE-Treiber für Win 2000 zur Verfügung stellen.
Seit Anfang Februar gibt es allerdings von Robert Schlabbach einen sehr
kompakten PPPoE-Treiber für dieses Betriebssystem, den alle Interessen-
ten ohne Zusatzkosten benutzen dürfen. Sie finden dieses Treiber und
eine Beschreibung unter dem URL <http://user.cs.TU-Berlin.DE/~normanb>.
Der einzig bisher bekannte Nachteil dieses Treibers besteht darin, dass
Dial-on-Demand im LAN noch nicht unterstützt wird, ansonsten lasen wir
zu diesem Treiber in der Gruppe t-online.zugang.adsl nur Positives von
den Anwendern.

Windows, diverse: Unter <http://www.cfos.de/download/index.html> können
Sie Shareware-Versionen des bekannten ISDN-Fossiltreibers "cFos"
herunterladen und ausprobieren. Die Versionen für Win NT und Win 3.x/9x
sollen außerdem PPPoE unterstützen. Nach unseren informationen sind
diese Implementationen bislang jedoch nur für Einzelplatz-PCs geeignet.
Erfahrungsberichte in der Gruppe t-online.zugang.adsl sind derzeit noch
etwas rar.

Alternativen: Unter <http://www.nts.com/products/downloadeval.html>
findet man PPPoE-Treiber von Enternet für Win, Mac und Linux, die zum
Download zur Verfügung gestellte Software darf 30 Tage kostenlos
verwendet werden.

Alle Betriebssysteme: Mittlerweile gibt es auch einige Hardware-PPPoE-
Router, die man mit jedem Betriebssystem verwenden können sollte, die
mit Ethernet umgehen können. Die Kosten dafür liegen je nach Produkt und
Funktionalität derzeit zwischen 800 und ca. 4000 DM, die teureren
Lösungen unterstützen beispielsweise auch einen "Fallback" auf ISDN,
falls der ADSL-Zugang einmal gestört sein sollte. Wichtig: Wer einen
solchen Router einsetzt, darf keine Software-PPPoE-Treiber verwenden,
denn PPPoE ist im Router selbst integriert.

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(2.6) Welche Änderungsarbeiten sind vorzunehmen, um einen ADSL-Anschluss
      einzurichten?

      Sollten Sie noch keinen ISDN-Anschluss besitzen, so werden Sie
zunächst einmal diesen bekommen. Natürlich benötigen Sie dafür
entsprechende Geräte, z.B. einen a/b-Adapter oder eine Tk-Anlage zur
weiteren Nutzung herkömmlicher Geräte. An der TAE schließen Sie den
ADSL-Splitter (BBAE) an, dieser sollte neben der TAE an der Wand
befestigt werden. An den BBAE werden zwei Geräte angeschlossen, zum
einen der ADSL-Netzabschluss (NTBBA, auch "ADSL-Modem" genannt) und zum
anderen der ISDN-Netzabschluss (NTBA), an den Sie Ihre ISDN-Geräte
anschließen können. Der NTBBA ist als kombiniertes Wand-/Tischgerät
erhältlich.

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(2.7) Kann der ADSL-Zugang den Telefonanschluss ersetzen?

      Nein, der schnelle Internetzugang von T-Online ist ein reiner
Datendienst. Um parallel auch telefonieren zu können, ist weiterhin ein
ISDN-Anschluss erforderlich. Gleichwohl verbessert ADSL natürlich auch
die Bedingungen für IP-Telefonie (z.B. für Auslandsgespräche).



(3) Anschluss und Nutzung des ADSL-Zuganges  zum Seitenanfang


(3.1) Der ADSL-Anschluss ist da, wie kann ich diesen jetzt nutzen?

      Sie benötigen eine Netzwerkkarte (Ethernet, 10-Base-T, 10 MBit/s
mit RJ45-Anschluss), diese muss mit funktionsfähigen Treibern im PC
installiert sein. Die Deutsche Telekom AG nimmt diese Installation nicht
vor, dies ist prinzipiell die Angelegenheit des Kunden. Ein Kabel mit
RJ45-Steckern beidseitig für die Verbindung zwischen Ethernet-Karte und
ADSL-Modem (NTBBA) wird mitgeliefert. Wollen Sie ein eigenes verwenden,
weil das mitgelieferte etwa zu kurz ist, dann benötigen Sie ein Kabel
mit folgenden Charakteristika: UTP, Kategorie 3, 4 oder 5, Stecker
beidseitig RJ45, Beschaltung: 1:1

Letzteres bedeutet, dass die Pins 1, 2, 3 und 6 beider Stecker durch-
verbunden sein müssen, die Pins 4, 5, 7 und 8 sollten unbeschaltet sein!
(Das ist allerdings auch Ethernet-Standard)

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(3.2) Was muss ich nach Einrichtung des ADSL-Anschlusses beachten in
      Bezug auf Änderungen bei den Telefoniediensten und beispielsweise
      T-Online?

      Im Prinzip ändert sich in der Handhabung nichts. Sie müssen
natürlich die T-Online-Software für ADSL installieren, um das Protokoll
PPPoE nutzen zu können. Danach können Sie aber alle Dienste T-Onlines
wie bisher auch nutzen. Nur bei der Nutzung von T-Online-Classic gibt es
einen kleinen Unterschied: Statt des normalen CEPT-/KIT-Decoders der
herkömmlichen T-Online-Software kommt hier das sogenannte T-Online-
ClassicGate zum Einsatz, dessen Handhabung ist jedoch bei unserer
ADSL-Software ebenso konzipiert wie bei der herkömmlichen T-Online-
Software. Allerdings muss vor dem Einloggen in T-Online-Classic durch
Mausbewegungen und Tastaturanschläge eine Zufallszahl generiert werden,
die dann zur Verschlüsselung der Kommunikation mithilfe von Transport/S
benutzt wird. Vor der ersten Nutzung des T-Online-ClassicGates muss man
dessen Benutzung ggf. einmalig freischalten, siehe dazu bitte unter
<http://www.t-online.de/service/index/tpcsvxaa.htm>.

Auch bei der Nutzung der anderen Dienste (Telefon, Fax, Datenübertragun-
gen per Modem oder ISDN) ändert sich in der Handhabung nichts. Aller-
dings belegt die Nutzung T-Onlines über ADSL keinen Ihrer beiden
ISDN-Kanäle mehr, denn der BBAE arbeitet als kombinierter Hoch- und
Tiefpassfilter: Die niedrigen Frequenzen (bis 120 KHz) gehen an den
NTBA, die höheren Frequenzen (ab 138 KHz) an den NTBBA. Sie könnten also
beispielsweise einer Person gleichzeitig etwas faxen, ihr eine eMail
senden und sie anrufen. Dieses Vorgehen empföhle sich allerdings nur in
Angelegenheiten höchster Dringlichkeit. ;-)

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(3.3) Wie läuft die Verbindung zu T-Online über ADSL technisch ab?

      Ihr PC verarbeitet Daten wie bisher mit den Protokollen TCP/IP.
Der PPPoE-Treiber wandelt diese Protokoll um und sendet bzw. empfängt es
über eine Ethernet-Karte an den bzw. von dem NTBBA (ADSL-Modem). Da der
ISDN-Netzabschluss (NTBA) nicht für die von ADSL verwendeten Frequenzen
(ab 138 KHz) ausgelegt ist, muss vor den beiden Netzabschlüssen (NTBBA
für ADSL und NTBA für ISDN) ein Splitter (BBAE) geschaltet werden, der
die beiden Frequenzbereiche trennt.

In Ihrer Vermittlungsstelle ist ein Gegenstück zum ADSL-Splitter und zum
ADSL-Modem installiert. Letzteres verbindet Sie via ATM über ein
spezielles Gerät (DSLAM), welches mehrere ADSL-Verbindungen bündelt und
wiederum über ATM zu einem Breitband-PoP verbindet, der an den Backbone
der Deutschen Telekom AG angeschlossen ist.

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(3.4) Kann ich auch per DFÜ-Netzwerk zu T-Online verbinden oder muss es
      unbedingt die T-Online-Software sein?

      Die T-Online-Software 2.5 für ADSL (oder höher) müssen Sie
installieren, damit auch der PPPoE-Treiber (WinPoET) installiert wird.
Tatsächlich bedient sich die T-Online-Software des DfÜ-Netzwerkes von
Windows, um auf diesem Wege die Verbindung herzustellen. Folglich können
Sie nach der Installation der T-Online-Software auch direkt per DFÜ-
Netzwerk-Verbindung zu T-Online einwählen.  Für Windows 95 benötigen Sie
mindestens die Version 1.3 des DFÜ-Netzwerkes, diese Version 1.3 ist auf
der T-Online-CD enthalten. Bei Windows 98 muss der VPN-Adapter
installiert werden. Bei Windows NT ist das Service Pack 3 (SP3)
Voraussetzung. Dieses (oder eine höhere Version) muss nach der
Installation von WinPoET erneut installiert werden. Auf der T-Online-CD
ist das SP4 enthalten.

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(3.5) Kann ich meine derzeitige eMail-Adresse beibehalten? Wie schaut es
      mit Onlinebanking und den anderen T-Online-Diensten aus?

      Als T-Online Kunde können Sie Ihre eMail-Adresse selbstverständ-
lich behalten. Auch alle anderen T-Online-Dienste funktionieren über den
ADSL-Zugang wie gewohnt. Zur Nutzung von T-Online-Classic ist jedoch aus
technischen Gründen eine gesonderte Anmeldung erforderlich: ADSL-Kunden
benutzen das sogenannte T-Online-ClassicGate, welches ansonsten zu den
Elementen des Auslandszuganges gehört. Für die Nutzung des ClassicGates
rufen Sie bitte <http://www.t-online.de/service/index/nzesvxga.htm> auf
und gehen Sie wie beschrieben vor. Laden Sie dort bitte nicht die
angebotene Software für das ClassicGate, denn diese ist bereits in der
T-Online-Software für den ADSL-Zugang enthalten. Desweiteren ist zu
berücksichtigen, dass ADSL-Zugänge ohne Zusatzkosten das ClassicGate
nutzen können, während dessen Benutzung ansonsten normalerweise mit
5Pf/min zu Buche schlägt. Dies liegt darin begründet, dass ADSL-Kunden
nicht den sonst ebenfalls zusatzkostenfreien CEPT-Port nutzen können,
der den Nicht-ADSL-Kunden ohne Zusatzkosten zur Verfügung steht.

-------

(3.6) Kann ich den herkömmlichen Zugang über ISDN oder Modem auch als
      "speed"-Kunde noch benutzen?

      Ja, das ist kein Problem, den PPP-Zugang über 0191011 können Sie
nach wie vor jederzeit benutzen. Sie müssen allerdings berücksichtigen,
dass Sie hier immer den aktuellen Tarif berechnet bekommen, die
Verbindungszeiten werden nicht auf das Kontingent von 50 bzw. 100
Onlinestunden der Tarife "speed 50" oder "speed 100" angerechnet.

-------

(3.7) Kann ich Onlinestunden nachkaufen, wenn ich mein Kontingent
      verbraucht habe?

      Sollte das Kontingent an 50 Onlinestunden aus dem Tarif "speed 50"
für Sie nicht als ausreichend erscheinen, haben Sie die Möglichkeit, zum
Tarif "speed 100" zu wechseln. Jede Nutzung des Anschlusses über die
Onlinestunden hinaus wird gemäß der aktuellen Preisliste von T-Online in
Rechnung gestellt. Die Preisliste finden Sie als PDF-Datei (für den
Acrobat Reader) immer in unserem Servicebereich unter
<http://www.t-online.de/service/>

-------

(3.8) Wo finde ich im Internet breitbandige Inhalte und Anwendungen, die
      ich jetzt mit meinem schnellen Internetzugang nutzen kann?

      T-Online hat einen ADSL-Show-Case eingerichtet, wo Sie anhand
einer Auswahl breitbandiger und hochbitratiger Inhalte und Anwendungen
erfahren können, welche Möglichkeiten Ihnen mit dem schnellen Internet-
zugang via T-DSL jetzt zur Verfügung stehen. Den ADSL-Show-Case finden
Sie unter <http://www.t-online.de/speed/>.

-------

(3.9) Ich habe Probleme mit dem Erstzugang über den ADSL-Zugang.
      Verfallen meine Onlinestunden jetzt?

      Nach Bereitstellung des Zuganges des schnellen Internetzuganges
liegt dieser für Sie "on hold". Die Nutzung der Onlinestunden beginnt
erst mit der erstmaligen Nutzung (-> erfolgreiche Authentifizierung) des
ADSL-Zuganges. Der Grundpreis für den T-DSL-Anschluss der Deutschen
Telekom AG (98 DM/Monat) wird allerdings ab dem Tag der Installation
berechnet.

-------

(3.10) Kann ich auch mit anderen Zugangsdaten als der, die meinem
       "speed"-Tarif zugeordnet sind, den schnellen Internet-Zugang
       nutzen?

      Zur Zeit kann man noch mit jeder Kennung am T-ISDNdsl Anschluss
online gehen. Berechnet werden dabei die gleichen Kosten, die auch
berechnet werden würden, wenn man mit dieser Kennung die 0191011
benutzen würde, allerdings kann man beispielsweise als "eco"-Account-
Inhaber so nicht seine zwei Onlinestunden "absurfen". Dem Inhaber des
"speed"-Accounts entstehen so keine zusätzlichen Kosten, insbesondere
werden dadurch seine 50/100 Onlinestunden nicht in Anspruch genommen. Es
wird von T-Online nicht garantiert, dass diese Art der Nutzung des
schnellen Internetzuganges für alle Zukunft möglich sein wird, es
handelt sich also nicht um ein zugesichertes Leistungsmerkmal von
T-Online "speed".

-------

(3.11) Ist ein Mehrfach-Login, z.B. mit verschiedenen Mitbenutzern,
       über den ADSL-Zugang möglich?

      Nein, es ist derzeit immer nur eine logische Verbindung möglich.
Die Möglichkeit mehrerer gleichzeitiger Logins über eine T-DSL-Leitung
wird intern kontrovers diskutiert, so dass wir nicht für alle Zukunft
ausschließen möchten, dass es dieses Leistungsmerkmal einmal geben wird.
Sollte dies in Zukunft einmal möglich sein, muss jedoch unbedingt
berücksichtigt werden, dass zum einen jede einzelne logische Verbindung
abgerechnet werden würde, andererseits sich aber alle logischen
Verbindungen die Übertragungsrate der einzelnen physischen Verbindung
 - konkret: 768 KBit/s downstream und 128 KBit/s upstream - teilen
müssten.

-------

(3.12) Kann ich den T-ISDNdsl-Anschluss auch für andere Verbindungen
       verwenden, beispielsweise zu Mailboxen o.ä.?

      Gegenstellen können nie xDSL direkt unterstützen: xDSL ist eine
Übertragungstechnik zwischen Vermittlungsstelle und Kunden, die nur für
die Übertragung auf der üblichen Kupfer-Doppelader spezifiziert ist.
D.h. "hinter" der Vermittlungsstelle wird nicht mehr per ADSL über-
tragen. Es ist allerdings damit zu rechnen, dass zukünftig auch andere
Internet-Provider über den T-ISDNdsl-Anschluss erreicht werden können.
Wir bitten Sie jedoch um Verständnis, dass wir für diese keinen Support
in den T-Online-Gruppen anbieten können.




(4) Wechselwirkungen, Einschränkungen, bekannte Probleme?  zum Seitenanfang


(4.1) Wird das Telefonieren oder Faxen oder die Datenübertragung via
      ISDN durch Frequenzüberlagerungen o.ä. beeinflusst?

      Nein. Sie können simultan den schnellen Internetzugang von
T-Online nutzen und über ISDN telefonieren. Frequenzüberlagerungen
können ausgeschlossen werden, der ADSL-Splitter (BBAE) trennt die
Frequenzbereiche von ISDN und ADSL. Vorhandene ISDN-Endgeräte können
weiterhin genutzt werden. D.h. der ADSL-Splitter wird vor den
ISDN-Netzabschluss (NTBA) geschaltet.

-------

(4.2) Bei geladenem WinPoET-Treiber habe ich Probleme mit meinen
      ISDN-Verbindungen unter Windows NT: Diese kann ich nur benutzen,
      wenn ich zuvor WinPoET beendet habe. Woran liegt das?

      In der gegenwärtig von T-Online angebotenen Version von WinPoET
wird das Protokoll PPPoE unter NT an alle verfügbaren Netzwerkkarten
gebunden. Bei der Verwendung von NDISWAN-Treibern für ISDN-Karten auch
an diese, da Windows diese Treiber als "virtuelle" Netzwerkkarten
ansieht. Um dieses Problem zu lösen, ist es derzeit leider erforderlich,
den NDISWAN-Treiber zu deinstallieren und nach einem Reboot erneut zu
installieren. Danach dürfte das Problem nicht mehr auftreten.

Möchten Sie WinPoET das erste Mal oder erneut installieren, sollte in
der Netzwerksteuerung neben dem MS-Client für Netzwerke ausschließlich
die Netzwerkkarte installiert sein, die an den NTBBA angeschlossen ist.
Nach der erfolgreichen Installation von WinPoET fügen Sie bitte den
NDISWAN-Treiber und eine evtl. zweite Netzwerkkarte für das LAN der
Netzwerksteuerung hinzu.

-------

(4.3) Warum darf ich den NTBBA nicht ausschalten, wenn ich den Zugang
      nicht benutze? Schließlich muss ich doch den Strom dafür bezahlen.

      Die digitalen Vermittlungsstellen der Deutschen Telekom prüfen
automatisch, ob die Gegenstelle beim Kunden betriebsbereit ist. Sollte
das nicht der Fall sein wird der Anschluss temporär deaktiviert, da man
davon ausgehen muss, dass eine Störung vorliegt. Dies ist nichts anderes
als ein einfacher Schutzmechanismus, um ggf. mögliche weitere Störungs-
schäden abzuwenden. Wenn Sie bei ISDN den NTBA vom Netz der Deutschen
Telekom trennen, wird der ISDN-Anschluss auch nach einer Zeit automa-
tisch temporär deaktiviert. Dies entspricht auch dem Trennen des NTBBA
vom Stromnetz bei T-ISDNdsl. Der Anschluss muss dann von der Technik der
Deutschen Telekom nach einer Störungsprüfung wieder aktiviert werden,
denn man geht ja davon aus, wenn die Gegenstelle (der NTBBA bei Ihnen)
nicht betriebsbereit ist, dass eine Störung vorliegen müsse.

Sollte ein Zugang zu T-Online nicht möglich sein, ist es jedoch
sinnvoll, den NTBBA zu resetten. Dazu trennen Sie den NTBBA bitte
kurzeitig vom Stromnetz und schließen ihn nach einigen Sekunden wieder
an. Nach der erfolgten Synchronisation (Sync-LED muss dauerhaft grün
leuchten) sollte der Zugang wieder möglich sein.

-------

(4.4) Warum synchronisiert sich der NTBBA ("ADSL-Modem") bei einem
      Reset nicht, obwohl alle Kabel korrekt verbunden sind?

      Der NTBBA versucht, sich nach jedem Einschalten (Netzteil wird
gesteckt) mit seiner Gegenstelle zu synchronisieren. Das bedeutet: Es
wird geprüft, ob die Anschlussleitung in Ordnung ist. Wenn das der Fall
ist, leuchtet am NTBBA die Sync-LED dauerhaft grün auf. Sollte die LED
nach einer kurzen Zeit jedoch nicht dauerhaft leuchten, wäre eine
mögliche Ursache, dass das verwendete Netzwerkkabel nicht dem
Ethernet-Standard entspricht (siehe unten). Sollten Sie ein achtadriges
Kabel verwenden, muss für die Dauer der  Synchronisation die Verbindung
zwischen dem NTBBA und PC getrennt werden. Nach der Synchronisation
können Sie die Verbindung wieder herstellen. Wenn Sie ein eigenes Kabel
verwenden wollen, achten sie bitte darauf, dass nur die Adern 1, 2, 3
und 6 (glatt, nicht cross) zu beschalten sind.

-------

(4.5) Warum wird beim ADSL-Zugang zu T-Online keine IP-Header-
      Komprimierung unterstützt?

      Zum aktuellen Zeitpunkt wird die IP-Header-Komprimierung nicht
unterstützt, denn momentan gibt es noch Uneinigkeit zwischen Anwendern
und Hardware-Herstellern. In dem hier gemeinten Sinne ist die Deutsche
Telekom der "Anwender". Das Problem eines RFC mit "informationellen"
Charakter (wie beim RFC 2516) ist die Interpretation dessen, was gehen
muss, wenn es nicht explizit festgelegt ist. Die Hardware-Hersteller
sind derzeit noch etwas zurückhaltend in der Interpretation des RFC, die
Telekom setzt da eher mehr voraus. Sicher kommt Ihnen diese "Interpre-
tationsdiskrepanz" zwischen Kunden und Anbietern aus eigener Erfahrung
auch nicht ganz unbekannt vor. ;-)

U.E. ist eine Unterstützung der Headerkomprimierung nicht zwingend,
allerdings auch nicht ausgeschlossen. Somit hängt es letztendlich davon
ab, zu was sich die Hersteller durchringen. Nach unserer Einschätzung
könnte dies letztlich auf die Unterstützung der IP-Header-Komprimierung
hinauslaufen. Für den Endkunden - also etwa Sie - gilt: Sollten im
aktivierten Zustand keine Probleme auftauchen, dann bitte aktivieren -
bei der Protokollverhandlung kann dies seitens des BBA-PoP immer noch
abgelehnt werden. Und so verpasst man es nicht, wenn eine Firmware (oder
neue Router) installiert werden, die dies unterstützen.

-------

(4.6) Bei meinem ADSL-Anschluss treten recht häufig kurze Aussetzer bei
      der Datenübertragung auf. Je schneller die Gegenstelle die Daten
      überträgt, desto häufiger treten diese Aussetzer auf. Was ist der
      Grund und kann ich etwas dagegen tun?

      TCP ist ein paket-orientiertes Protokoll, Daten werden also in
Blöcken von üblicherweise 500-1500 Byte Größe übertragen. Um die Zustel-
lung der Daten vom Sender an den Empfänger sicherzustellen, muss der
Empfänger dem Sender den Erhalt eines jeden Paketes quittieren. Solange
der Sender diese Quittung nicht erhält, sendet er nicht weiter oder
überträgt das Paket bei einem Timeout erneut, weil er davon ausgeht,
dass das Paket verlorengegangen ist.

In diesem Zusammenhang spielt das "TCP Receive Window" (kurz "RWIN")
eine große Rolle. Um Verzögerungen bei der Datenübertragung zu vermei-
den, darf der Sender so viele Datenpakete ohne die oben erwähnte Quit-
tierung übertragen, wie zuvor für das "Fenster" RWIN ausgehandelt wurde.
Je größer dieses Fenster ist, desto mehr Pakete dürfen ohne Bestätigung
durch den Empfänger gesendet werden.  Die Default-Werte liegen üblicher-
weise zwischen 4 und 8 KByte, was für Modem und ISDN-Übertragungen auch
meist völlig genügt. Bei ADSL-Übertragungen kann dies allerdings zuwenig
sein, so dass man seinen Anschluss unnötigerweise ausbremst.

Für die Nutzung des ADSL-Anschlusses empfehlen wir ein RWIN von 16 oder
32 KByte Größe, dies sollte für fast alle Verbindungen ausreichen.
Win9x-Anwwender müssten dafür ggf. den Schlüssel
"HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\VxD\MSTCP" in der
Registry editieren, in dem Sie dem Eintrag "DefaultRcvWindow"
beispielsweise den Wert "32767" zuweisen. NT-Anwender finden die
entsprechende Option im Schlüssel
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters],
wo der Eintrag "TcpWindowSize" auf "dword:00007fff" gesetzt werden
könnte.

Zwei Dinge sind hier zu beachten: Zum einen gleicht das Editieren der
Registry von Windows einer "Operation am offenen Herzen", ein einziger
Fehler an der "richtigen" Stelle, kann die gesamte Windows-Installation
hinfällig machen. Lassen Sie also bitte erhöhte Vorsicht obwalten!

Zum anderen sollten Modem/ISDN-User den Wert für RWIN *nicht* erhöhen, 8
KByte sind absolut ausreichend. Denn mit der Erhöhung des Wertes handelt
man sich nicht nur Vorteile ein, sondern auch einen Nachteil (wie sollte
es auch anders sein?). TCP/IP ist "fehlertolerant", das heißt, Fehler
treten auf und werden insofern "toleriert", dass bei Übertragungsfehlern
Daten eben noch einmal übertragen werden. Bei einem hohen RWIN steigt
die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers innerhalb eines solchen Übertra-
gungsfensters. Unter ungünstigen Umständen müssen Daten in Größe des
RWIN erneut übertragen werden. Dies kann die resultierende Netto-
Übertragungsrate deutlich senken. Für RWIN ist also ein Wert zu wählen,
der der Kombination von Übertragungsgeschwindigkeit und Antwortzeit
optimal gerecht wird.

Weitere Infos zu diesem Thema (und anderen xDSL-Fragen) findet man
beispielsweise unter dem URL
<http://navasgrp.home.att.net/tech/cable_dsl.htm>.

Von einem ADSL-Nutzer (Marc Radefeld) wurde wiederholt eine völlig
andere Ursache für Aussetzer während der Datenübertragung berichtet.
Demnach können einige der NTBBAs sehr heiß werden, was anscheinend die
Fehlerrate bei der Datenübertragung negativ beeinflusst. Daher sollten
Sie dafür Sorge tragen, dass der NTBBA möglichst frei steht und so von
allen Seiten Luft bekommt.

Bei anders gelagerten Performance-Problemen beachten Sie bitte auch die
Abschnitte 5.6 (MTU) und 5.7 (DHCP-Broadcasts) dieser FAQ.

-------

(4.7) Ich habe Probleme mit meinem schnellen Internetzugang. Wer behebt
      diese?

      Die Zuständigkeit ist ähnlich geregelt wie auch bei Zugangs-
problemen via Modem oder ISDN: Sofern es den Bereich der Telefonleitun-
gen betrifft, ist die Telekom selbst, ab dem Onlineknoten ist T-Online
zuständig. Für ADSL bedeutet dies: Bei Störungen des NTBBAs oder der
Vermittlungsstelle (Beispiel: "sync"-LED leuchtet nicht) wenden Sie sich
bitte an die Telekom unter der Nummer 0800-33-01172 oder 0800-33-02000.
Hier kann Ihr Anliegen geprüft werden und die Störung ggf. behoben
werden bzw. kann ein Austausch des NTBBAs veranlasst werden, falls
dieser defekt sein sollte. Die relativ neue Technik, die hier zur
Anwendung kommt, hat leider auch zur Folge, dass Leitungsprobleme oder
Probleme der Vermittlungsstelle noch häufiger auftreten, als Sie das von
den normalen Telefonleitungen her gewohnt sind.

Ein Sonderfall stellen Neukunden dar, bei denen die Einwahl per ADSL
noch nie funktioniert hat: Sollte der Telekom-Techniker bei diesem
Anschluss mit seinem Laptop noch keinen Probe-Login vorgenommen haben,
dann rufen Sie bitte ebenfalls eine der beiden oben angegebenen Nummern
an und bestehen Sie ggf. auf diese Leistung. Denn diese Überprüfung
gehört derzeit zur Endabnahme der Bereitstellung des T-ISDNdsl-
Anschlusses, d.h. es fallen dafür insbesondere keine zusätzlichen Kosten
an. (Zu einem späteren Zeitpunkt wird dies wahrscheinlich auch einmal
"remote" getestet werden können.)

Die ADSL-Hotline der Telekom (0800-33-09009) kann Ihnen allgemeine,
technische Fragen beantworten, die in den Bereich der DSL-Technik
fallen, zur Störungsmeldung ist sie jedoch eher nicht geeignet.

Bei individuellen Support-Anfragen ist unsere technische Hotline der
geeignetere Ansprechpartner:

Telefon: 0130-0190 (gebührenfrei)
         (täglich rund um die Uhr)
Telefax: 0731-1784565
eMail:   <hotline@t-online.de>

Bei Abrechnungsfragen, Änderung der Teilnehmerdaten, neuer Anschrift
oder anderen Fragen, die Ihre Kundendaten betreffen, wenden Sie sich
bitte an unsere Kundenverwaltung:

Telefon:  0800-3305000 (gebührenfrei)
          (von Montag bis Samstag, jeweils zwischen 08:00 und 22:00 Uhr)
Telefax:  0800-3305030 (gebührenfrei)
eMail:    <auftrags-service@t-online.de>

In der Supportgruppe t-online.zugang.adsl ist alles "on topic" (zum
Gruppenthema gehörend), was technische Fragen zum ADSL-Zugang zu
T-Online betrifft. Selbstverständlich sind wir Ihnen nicht gram, wenn
Sie hier Fragen stellen, die eigentlich an die Deutsche Telekom zu
richten wären. Soweit wir diese zu klären vermögen, werden wir dies tun.
Allerdings können wir in allen Fällen, die individuelle Maßnahmen
seitens der Telekom erfordern, nur auf diese verweisen. Bitte haben Sie
Verständnis dafür, dass sich die öffentlichen Supportgruppen nicht für
"Aufträge" der Art "Bitte lassen Sie mal meine Leitung durchmessen!"
oder "Veranlassen Sie bitte einen Austausch meines NTBBAs!" eignen.



(5) Wie bringe ich ein LAN mit T-Online-"speed" ans Netz?  zum Seitenanfang


(5.1) Ich habe bereits ein Ethernet im Betrieb (Karte, Hub u.a.m.). Wie
      verträgt sich das mit dem T-DSL-Anschluss, der auch via Ethernet-
      Karte funktioniert?

      Wir empfehlen den Betrieb von T-ISDNdsl über eine zweite Netzwerk-
karte in einem der Rechner, an die dann das ADSL-Modem (NTBBA) direkt
angeschlossen wird. Soll so eine Verbindung zu T-Online benutzt werden,
ist allerdings dazu noch ein entsprechender "Software-Router" notwendig
(z.B. WinGate als Proxy oder SyGate als einfaches Gateway, siehe dazu
weiter unten). Sie können Ihr Netzwerk auch über einen "Hardware-Router"
an T-ISDNdsl anschließen. Der Router muss das Protokoll PPPoE (RFC 2516)
unterstützen.

Wichtiger Hinweis: Alle PCs sind so bei T-Online unter *einer* Identität
im Netz, senden und empfangen also etwa eMails unter einem Account!

-------

(5.2) Kann der T-DSL-Anschluss direkt an einen Hub oder Switch ange-
      schlossen werden und erhält dann eine Adresse innerhalb des
      Netzes?

      Mit dem mitgelieferten Ethernet-Kabel kann der NTBBA direkt an den
Uplink-Port eines Hubs angeschlossen werden, steht ein solch spezieller
Port nicht zur Verfügung, müssten Sie sich ein sogenanntes Cross-Over-
Kabel verschaffen bzw. anfertigen lassen. Der Port für den NTBBA muss
10Base-T (10Mbit/s) unterstützen.

-------

(5.3) Wenn ich den NTBBA an den Hub oder Switch anschließe, ist dann
      nicht der gesamte Verkehr im LAN bis hin zum Breitband-PoP der
      Telekom sichtbar?

      Tastsächlich gingen wir lange Zeit davon aus, dass der Traffic bis
zum Breitband-PoP läuft, was zum eine Einschränkung der Performance und
zum anderen ein potentielles Sicherheitsrisiko dargestellt hätte. Aber
alle drei NTBBA-Typen von Orckit, Siemens und ECI verfügen über eine
sogenannte "Self Lerning Bridge" (SLB). Diese verhindert, das der
gesamte Traffic sichtbar wird. Der Grund für das Missverständnis liegt
darin begründet, dass alle drei Firmen von vorherein eine "Self Learning
Bridge" einbauten, die seitens der Telekom gar nicht gefordert war und
daher auch nicht dokumentiert war.

Wir haben dies auch mit allen NTBBA-Typen nachmessen lassen: kein
unerwünschter Traffic! Damit dies auch so bleibt, wurde das
Leistungsmerkmal "SLB" vom zuständigen Beschaffer bei der Telekom
bereits in die technische Spezifikation für die Systeme aufgenommen.

Hier einige Details, die wir in Erfahrung bringen konnten:

Zum Siemens-NTBBA: Dieser NTBBA realisiert eine "transparent, self
learning bridge". Zum Lernen der im Teilnehmer-LAN verwendeten
MAC-Adressen (weltweit eindeutigen Adressen jeder Ethernetkarte) stehen
32 Einträge  zur Verfügung, die Einträge werden nach 15 min gelöscht,
eine "Spanning Tree"-Funktionalität (eine Erläuterung finden Sie unter
dem URL <http://www.gateway.de/knowledge/lexikon/docs/2/f005192.htm>)
ist nicht realisiert. Die Bridge ist transparent in Bezug auf alle
transportierten Protokolle. Die Bridge ist allerdings nicht transparent
für alle im Teilnehmer-LAN gesendeten Daten. In Upstream-Richtung werden
nur Frames durchgelassen mit  MAC-Destination-Adressen, die nicht in der
"Lerntabelle" enthalten sind. Das sind also Frames an Adressen, die
entweder nicht im Teilnehmer-Subnetz sind oder aber noch nicht gelernt
oder schon wieder "vergessen" worden sind.

Auch Orckit und ECI verwenden eine SLB wobei hier lediglich in den
Werten Unterschiede vorliegen wie z.B. ECI: bis zu 2048 Einträge, 100
sec. "lifetime", Refreshzyklus 10 sec. Zum Orckit haben wir keine
detaillierten Auskünfte erhalten können, aber eine vergleichbare SLB hat
auch dieser NTBBA.

Sicherheitsprobleme bestehen natürlich grundsätzlich fort und dies
insbesondere dann, wenn der Anwender ein Windows-LAN betreibt. Diese
Problem sind jedoch nicht hubspezifisch. Der Normalfall ist, dass der
Nutzer Win 9x verwendet und die Drucker- und Dateifreigabe im Netz ohne
Passwort verwendet. Ist diese auch den DFÜ-Adapter gebunden, wird es
gefährlich. Mit "Bordmitteln" ist es bei Win 9x nicht möglich, offene
Ports zu schließen, weshalb eine zusätzliche Firewall anzuraten ist.

Dem sicherheitsbewussten Nutzer ist anzuraten, einen dedizierten Router
mit Firewallfunktionalität zu verwenden, wenn er ein LAN via DSL ans
Netz bringen möchte. Die "Billiglösung" wäre ein ausgedienter PC, auf
dem man einen "Linux-Einwahlserver" installiert, der nichts weiter zu
tun hat, als Pakete via PPPoE zu routen. Irgendwelche Server sollte man
auf diesem Rechner nicht installieren, wenn man nicht ganz genau weiß,
was man tut.

Die obige Lösung hat einen Nachteil:  Man benötigt dafür natürlich
entsprechendes Knowhow. Zwar ist es möglich, sich dieses anzueignen,
aber Zeit ist Geld und wenn man ohnehin Geld investieren muss, dann kann
man auch zu einem Hardware-PPPoE-Router greifen, der die gewünschte
Funktionalität mitliefert und meist sehr viel einfacher zu
administrieren ist.

Die Vorteile einer Routerlösung gegenüber einer Hub/Switch-Lösung liegen
auf der Hand, zwischen einer Anbindung via Hub und Switch sind die
Unterschiede dagegen nur marginal, die Sicherheitsproblematik bleibt die
gleiche und bezüglich der in der FAQ erwähnten Blindlast dürften die
Unterschiede wegen der integrierten SLB äußerst gering sein.


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(5.4) Ich möchte mehrere PCs mit einem Server vernetzen - der Server
      soll via ADSL ins Netz routen. Jeder PC soll unabhängig von den
      anderen reinkönnen, so auch alle gleichzeitig. Was muß ich tun?


      Sie können die PCs zu Ihrem Server unabhängig vom T-ISDNdsl-
Anschluss vernetzen. Sie benötigen dazu z.B. eine Art "Antennenkabel"
(RG58/BNC - 10Base-2) und die entsprechenden Netzwerkkarten mit BNC-
Anschluss oder auch für eine Twisted Pair-Verkabelung eine Art "Telefon-
kabel" (TP/RJ45 - Twisted Pair - 10Base-T) und die dazu passenden Netz-
werkkarten mit RJ45-Anschluss - hier benötigen Sie jedoch zusätzlich
noch ein entsprechend großes Hub/Switch, an das die Arbeitsplätze und
der Server angeschlossen werden.

In jedem Fall benötigen Sie im Server eine zweite Netzwerkkarte mit
einem 10 MBit - 10Base-T - RJ45 - Twisted Pair-Anschluss, woran dann das
ADSL-Modem (NTBBA) angeschlossen wird. Auf dem Server könnten Sie dann
nach Installation des WinPoET-Treibers eine ADSL-Verbindung aufbauen.

Damit nun alle anderen PCs auf diese Verbindung zugreifen können und
auch ein entsprechendes "Dial on Demand" geboten wird, bräuchten Sie
noch eine Software auf dem Server, die Ihnen das Routing per "Dial on
Demand" ermöglicht oder auch als Proxy dient.

Eine reine Routing-Lösung (NAT) wäre z.B. die Software "SyGate" der
Firma Sybergen (<http://www.sygate.com> oder auch
<http://www.sygate.de>), die u.a. auch eine Firewall-Funktionalität
bietet, damit Ihr Netzwerk gegenüber dem "Rest der Welt" geschützt
bleibt.

Eine Proxy-Lösung wäre z.B. die Software "WinGate" von Deerfield. Tips
zur Installation und Konfiguration von "WinGate": Wenn man mehrere PCs
hat, dann wird man diese früher oder später auch vernetzen. Ist dies
geschehen, entsteht schon der nächste Wunsch, nämlich mit allen PCs über
eine Einwahlverbindung auf T-Online-PPP zuzugreifen. (Wichtig: Dann sind
auch alle PCs unter *einer* Identität im Netz, senden und empfangen also
etwa eMails unter einem Account!) Das Programm WinGate kann als lokaler
Proxy-Server installiert werden und ermöglicht so einem zweiten Rechner
den Zugang ins Netz. Die englischsprachige Online-Hilfe von WinGate ist
ausführlich, aber gerade die ersten Schritte fallen vielen "Neu-Netzwer-
kern" schwer. Und genau hier setzt Stefan "NGB" mit seiner leicht
verständlichen Anleitung zur Erstkonfiguration an. Die Hilfe finden Sie
auf seiner Homepage unter dem URL
<http://home.t-online.de/home/stefan.NGB/inetlan.htm>

-------

(5.5) Welche Einstellungen müsste ich auf dem Rechner mit der zweiten
      Netzwerkkarte für eine Verbindung zu T-ISDNdsl über das Windows-
      DFÜ-Netzwerk vornehmen? Gibt es eine Art "Checkliste"?

      Bitte vergleichen Sie einmal Ihre Einstellungen in der
Systemsteuerung unter "Netzwerk" mit den folgend genannten
"Mustereinstellungen":

Beispiel-Konfiguration für den gleichzeitigen Betrieb
Intranet/Netzwerkkarte mit "fester" IP-Nummer und
DFÜ-Netzwerk-Verbindung via PPPoE (PPP over Ethernet) mit "dynamisch"
zugewiesener IP-Nummer von T-Online:

Systemsteuerung/Netzwerk:

- Client für Microsoft-Netzwerke muss installiert sein.
- das Microsoft TCP/IP-Protokoll muss installiert sein.

- Folgende Komponenten sollten dort ersichtlich sein:

 (mit dem Symbol als "Netzwerkkarte") "Adapter":
 - <Ihre erste Netzwerkkarte>
 - <Ihre zweite Netzwerkkarte>
 - DFÜ-Adapter
 - DFÜ-Adapter #2 (VPN-Unterstützung)
 - iVasion PoET Adapter
 - Microsoft Adapter für das virtuelle private Netzwerk

 (mit dem Symbol als "Protokoll") "Bindungen":
 - NDISWAN -> iVasion PoET Adapter
 - NDISWAN -> Microsoft Adapter für das virtuelle private Netzwerk
 - TCP/IP -> <Ihre erste Netzwerkkarte>
 - TCP/IP -> <Ihre zweite Netzwerkkarte>
 - TCP/IP -> DFÜ-Adapter
 - TCP/IP -> DFÜ-Adapter #2 (VPN-Unterstützung)

- jeweilige Eigenschaften:

- TCP/IP -> <Ihre erste Netzwerkkarte> (LAN!) / Eigenschaften:
IP-Adresse: [X] IP-Adresse festlegen
 IP-Adresse: 192.168.xyz.xyz  Subnet-Mask: 255.255.255.xyz
 (z.B. IP-Adresse: 192.168.2.1  Subnet-Mask: 255.255.255.0)
WINS-Konfiguration: [X] WINS-Auflösung deaktivieren
Gateway: <keine Eintragung>
DNS-Konfiguration: [X] DNS aktivieren
 Host: <einen eindeutigen Rechnernamen eintragen>
 Domain: <Ihr eMail-Alias>.dialin.t-online.de
Bindungen: [X] Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke


- TCP/IP -> <Ihre zweite Netzwerkkarte> (NTBBA!) / Eigenschaften:
IP-Adresse: [X] IP-Adresse festlegen
 IP-Adresse: 192.168.xyz.xyz Subnet-Mask: 255.255.255.xyz
 (z.B. IP-Adresse: 192.168.2.2  Subnet-Mask: 255.255.255.0)
WINS-Konfiguration: [X] WINS-Auflösung deaktivieren
Gateway: <keine Eintragung>
DNS-Konfiguration: [X] DNS aktivieren
 Host: <einen eindeutigen Rechnernamen eintragen>
 Domain: <Ihr eMail-Alias>.dialin.t-online.de
  (müsste von den Eigenschaften "TCP/IP -> <Ihre erste Netzwerkkarte>"
   her schon vorgetragen sein, insofern keine Änderung notwendig)
Bindungen: [_] Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke
 (ggf. *deaktivieren*!)

- TCP/IP -> DFÜ-Adapter / Eigenschaften:
IP-Adresse: [X] IP-Adresse automatisch beziehen!
WINS-Konfiguration: [X] WINS-Auflösung deaktivieren
Gateway: <keine Eintragung>
DNS-Konfiguration: [X] DNS aktivieren
 Host: <einen eindeutigen Rechnernamen eintragen>
 Domain: <Ihr eMail-Alias>.dialin.t-online.de
  (müsste von den Eigenschaften "TCP/IP -> <Ihre erste Netzwerkkarte>"
   her schon vorgetragen sein, insofern keine Änderung notwendig)
Bindungen: [_] Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke
 (ggf. *deaktivieren*!)

- Primäre Netzwerkanmeldung: Windows-Anmeldung

DFÜ-Netzwerk-Verbindung "WinPoET Connection" / Eigenschaften:

- Registerkarte 'Allgemein':
 - 'VPN-Server'
  Hostname oder IP-Adresse: 1.1.1.1
 - 'Verbinden über:'
  iVasion PoET Adapter #1

- Registerkarte 'Servertypen':
 Typ des DFÜ-Servers: PPP: Windows 95, Windows NT 3.5, Internet bzw.
 Typ des DFÜ-Servers: PPP: Internet, Windows NT Server, Windows 95/98
 (ausgegraut)

 [_] Am Netzwerk anmelden
 [_] Software-Komprimierung aktivieren
 [_] Verschlüsseltes Kennwort fordern
 [_] Datenverschlüsselung fordern
 [_] Protokoll für die Verbindung aufzeichnen

 [_] NetBEUI
 [_] IPX/SPX-kompatibles Protokoll
 [X] TCP/IP
  TCP/IP-Einstellungen:
   [X] Vom Server zugewiesene IP-Adresse
   [X] Vom Server zugewiesene Namensserveradressen
   [_] IP-Header-Komprimierung
   [X] Standard-Gateway im Remote-Netzwerk verwenden


- Anmeldung nach Start der DFÜ-Netzwerk-Verbindung "WinPoET Connection"
  per Doppelklick:

Benutzername:
 AAAAAAAAAAAATTTTTTTTTTT#MMMM@t-online.de

wobei folgende Regeln zu beachten wären:
- A = (geheimzuhaltende) 12-stellige Anschlusskennung
- T = bis zu 12-stellige T-Online-Nummer
  (wenn die T-Online-Nummer weniger als 12 Stellen hat, muss
  das "#"-Zeichen folgen - hat die T-Online-Nummer genau 12 Stellen
  kann das nachfolgende "#"-Zeichen entfallen)
- M = 4-stellige Mitbenutzernummer (i.d.R. 0001 - für den Hauptbenutzer)
- danach muss die Zeichenkette "@t-online.de" (ohne Anführungszeichen)
  angehängt werden.

Kennwort:
<Ihr Zugangskennwort unter Berücksichtigung der Groß-/Kleinschreibung)>

Datei "hosts" (ohne Dateiendung!) im Windows-Verzeichnis (Win95/98) bzw.
im Verzeichnis winnt\system32\drivers\etc\ (Win NT) - Inhalt nach dem
oben angeführten Beispiel:

127.0.0.1 localhost
192.168.2.1  server.<Ihr eMail-Alias>.dialin.t-online.de
192.168.2.2  server.<Ihr eMail-Alias>.dialin.t-online.de
192.168.2.3  client.<Ihr eMail-Alias>.dialin.t-online.de

Rechner ggf. nach Umstellungen neu starten!

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(5.6) Die Durchsatzraten sind bei meinem ADSL-Zugang sehr gering
      Woran kann das liegen?  ( -> MTU)

      Es gibt verschiedene Tools, welche in der Registry die Werte für
MTU, MSS, RWIN und TTL verändern. Diese Tools bringen allerdings i.d.R.
höchstens bei qualitativ schlechten Modemverbindungen Vorteile - bei
ADSL können die "optimierten" Einstellungen hingegen recht massiv die
Performance drücken. Sie sollten daher darauf achten, dass ggf. die
Default-Einstellungen von Windows benutzt werden.

Normalerweise dürfte es also genügen, mithilfe des benutzten Tools die
Eintragungen in der Registry zurückzusetzen. Benutzer eines LANs müssen
jedoch beachten, dass alle Clients im Netz, die sich über ADSL verbinden
sollen, eine MaxMTU von 1492 setzen müssen. Das liegt daran, dass von
den max. 1500 Byte eines Ethernet-Frames 8 Bytes für das Protokoll PPPoE
als Header benötigt werden.

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(5.7) Bei meinem ADSL-Anschluss treten häufig lange Aussetzer bei der
      Datenübertragung auf, typischerweise minütlich bis zu 30 Sekunden.
      Dadurch habe ich letztendlich im Durchschnitt kaum höhere Über-
      tragungsraten als bei einem ISDN-Anschluss. Was kann hier die
      Ursache sein? (Auch: Beispielkonf. Windows-LAN mit SyGate)

      Von diesem Phänomen sind vor allem Anwender betroffen, die als
Betriebssystem Windows 98 SE verwenden. Die Ursache ist, dass DHCP meist
automatisch verwendet wird, auch wenn gar kein DHCP-Server verwendet
wird. Es genügt leider nicht, in den TCP/IP-Einstellungen DHCP zu
deaktivieren, sondern die Netzwerkkarte muss zwingend mit einer IP aus
dem privaten Bereich versehen werden. Da die Netzwerkkarte, die an den
NTBBA angeschlossen wird, via PPPoE mit diesem kommuniziert, ist eine
Bindung "TCP/IP -> <Netzwerkkarte für ADSL>" unnötig. Es genügt daher
oft schon, diese Bindung aus "Systemsteuerung/Netzwerk" zu entfernen und
den PC dann neu zu booten.

Aber wer gleich seinem LAN den Zugang via T-DSL zur Verfügung stellen
möchte, was wegen der Leistungsfähigkeit des Anschlusses ja durchaus
eine naheliegende Option ist, der muss auch das LAN entsprechend
konfigurieren. Das heißt, er muss entweder einen richtigen DHCP-Server
installieren oder das LAN manuell mit IP-Adressen aus dem privaten
Bereich versehen.

Hier nun eine Beispielkonfiguration für drei PCs mithilfe des Gateways
"SyGate". Für jede andere Gateway- oder Proxy-Software dürften die Tips
ebenso anwendbar sein. Für "<identitaet>" setzen Sie bitte Ihre
T-Online-Nummer und Mitbenutzernummer ein. Falls Ihr eMail-Alias keinen
Underscore ("_") enthält, können Sie auch diesen verwenden. Beispiel:
T-Online-Nummer:  061518659931
Mitbenutzer: 0001
eMail-Alias: T-Online-Team

Zulässig als Ersetzung für "<identitaet>" wären dann "061518659931-0001"
oder auch "T-Online-Team". Würde der eMail-Alias jedoch "T-Online_Team"
lauten, darf dieser *nicht* als Ersetzung für "<identitaet>" verwendet
werden!

Annahme: Auf PC1 sei SyGate installiert, PC2 und PC3 sind per Ethernet
und TCP/IP-Netzwerk mit PC1 verbunden.

Verteilung lokaler IP-Nummern:

PC1 bekommt die 192.168.1.1
PC2 bekommt die 192.168.1.2
PC3 bekommt die 192.168.1.3

Auf jedem PC ist alsdann über Systemsteuerung/Netzwerk der jeweilige
Eintrag

TCP/IP -> <Netzwerkkarte>

zu markieren und danach auf "Eigenschaften" zu klicken.
_________________________________________________________________

Karte "IP-Adresse":

(X) IP-Adresse festlegen

192.168.1.x mit x=1 für PC1, x=2 für PC2 und x=3 für PC3
Subnetzmaske 255.255.255.0 für alle PCs.

_________________________________________________________________

Karte "WINS-Konfiguration"

(X) WINS-Auflösung deaktivieren
_________________________________________________________________

Karte "Gateway"

192.168.1.1. auf allen drei PCs eintragen
_________________________________________________________________

Karte "DNS-Konfiguration"

(X) DNS aktivieren

Host: PCx mit x=1 für PC1, x=2 für PC2 und x=3 für PC3
Domäne: <identitaet>.dialin.t-online.de

Bei PC2 und PC3

Suchreihenfolge für DNS-Server: 192.168.1.1

Bei PC1

Suchreihenfolge für DNS-Server: <leer lassen!>

Suchreihenfolge für Domänensuffix: <leer lassen>
_________________________________________________________________

Karte "Bindungen"

[X] Client für Microsoft-Netzwerke
[_] Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke

_________________________________________________________________


Letzteres also deaktivieren. Wenn der Dienst gebraucht wird, dann
NETBEUI als Protokoll hinzufügen und eine evtl. Bindung

NETBEUI -> DFÜ-Adapter

auf PC1 in der Netzwerksteuerung entfernen.

Weiter: Erstellen Sei eine Textdatei "hosts" (ohne Endung!) und
speichern Sie diese auf jedem PC im Windows-Verzeichnis. Inhalt:

127.0.0.1 localhost  #Loopback-Interface
192.168.1.1 PC1.<identitaet>.dialin.t-online.de  #Einwahlserver
192.168.1.2 PC2.<identitaet>.dialin.t-online.de  #erster Client
192.168.1.3 PC3.<identitaet>.dialin.t-online.de  #zweiter Client



Glossar


ADSL: Asymmetric Digital Subscriber Line
ATM: Asynchronous Transfer Mode (2-155 MBit/s)
BBAE: Bezeichnung des ADSL-Splitters (Breitband-Anschlusseinheit)
Downstream: Bandbreite vom Anbieter zum Kunden ("Download")
DSLAM: Digital Subscriber Line Access Multiplexer
FAQ: Frequently Asked Questions
HDSL: High-Bit-Rate Digital Subscriber Line
IP-Nummer: eindeutige Nummer für ans Internet angeschlossene Systeme
ISDN: Integrated Services Digital Network
LAN: Local Area Network (Lokales Netzwerk, z.B. NETBEUI)
MSDUN: Microsoft DialUp Networking (Windows DFÜ-Netzwerk)
NTBA: Network Termination Basicrate Access (Netzabschlussgerät ISDN)
NTBBA: "ADSL-Modem", Netzwerk-Terminationspunkt Breitbandangebot
PoP: Point of Presence
POTS: Plain Old Telephone Service
PPP: Point-to-Point Protocol, Protokolle zur Verbindung von LAN und WAN
PPPoE: PPP over Ethernet (RFC 2516, draft standard)
RAM: Random Access Memory (Arbeitsspeicher eines PCs)
SDSL: Symmetric Digital Subscriber Line
Server: Computer im Internet, der Dienste zur Verfügung stellt
T-DSL: Produktname der Deutschen Telekom AG für DSL-Anbindungen
TAE: Telefon-Anschluss-Einheit, die normale "Telefondose" der Telekom
Transport/S: Verschlüsselungsverfahren ähnlich SSL (Infos: www.fun.de)
Upstream: Bandbreite vom Kunden zum Anbieter ("Upload")
VDSL: Very High-Bit-Rate Digital Subscriber Line
VPN: Virtual Private Network
WAN: Wide Area Network (Weitverkehrsnetzwerk, z.B. Internet)
WinPoET: PPP over Ethernet for Windows (Software von "iVasion")
xDSL: Sammelbezeichnung für die verschiedenen DSL-Dienste


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Links
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T-DSL - Deutsche Telekom AG

<http://www.telekom.de/angebot/bba/index.htm>
 (Informationen zu T-DSL bei der Deutschen Telekom AG)
<http://www.telekom.de/angebot/bba/ausbau/index.htm>
 (Ausbauplanung zu T-DSL bei der Deutschen Telekom AG)
<http://www.telekom.de/dtag/T-ISDN-dsl/startbahn/index.htm>
 (Informationen zu T-ISDN dsl der Deutschen Telekom AG)

T-ISDN dsl - T-Online International AG

<http://www.t-online.de/service/index/adssvxaa.htm>
 (Informationen zu T-ISDN dsl bei T-Online)
<http://tdsl.sda.t-online.de/speed/vorerkundung_index.htm>
 (Vorerkundung zu T-ISDN dsl bei T-Online)
<http://tdsl.sda.t-online.de/speed/anmeldung_index.htm>
 (Anmeldung zu T-ISDN dsl bei T-Online)
<http://www.t-online.de/speed/>
 (ADSL-Showcase von T-Online)

Sonstige

<http://www.ivasion.com/winpoet/winpoet_overview.htm>
 (Informationen über WinPoET vom Hersteller (englisch))
<http://www.es.net/pub/rfcs/rfc2516.txt>
 (Spezifikation des Protokolls PPPoE)
<http://adsl-support.de/>
 (Anleitungen, Downloads, Links)
<http://home.t-online.de/home/ifkom-da/adsl.htm>
 (Pressemeldungen zu ADSL)
<http://www.datacom-bookstore.de/cgi-bin/lex_fachwort.idc?FachwortID=380>
 (Allgemeines zu ADSL)
<http://home.t-online.de/home/chr.bartels/adsl.htm>
 (Links, FAQs, Berichte zu ADSL und anderen DSL-Techniken)
<http://www.adsl.com/adsl_forum.html>
 (Sehr umfangreiche Informationen zu ADSL (englisch))


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